Sachverhalt: Der Silzer See und seine Umgebung ist ein beliebtes Naherholungsgebiet an der Südlichen Weinstraße in unmittelbarer Nähe zum Wild- und Wanderpark. Aufgrund der touristischen Nutzung kommt es aber auch zu Problemen in Hinblick auf Natur- und Umweltschutz, die durch die Folgen des Klimawandels weiter verstärkt werden. Daher wurde im Rahmen des Projektes Klimawandel Anpassungs Coach RLP, an dem die Verbandsgemeinde Annweiler am Trifles 2018/2019 teilgenommen hat, die Ausweisung eines Klimapfades am Silzer See als eine der Maßnahmen beschlossen. Ziel soll es sein, die Besucher zum Thema Klimawandelanpassung zu sensibilisieren, den Klimawandel erlebbar zu machen und die nachhaltige Tourismusentwicklung zu fördern.
Es soll eine kleine Runde um den See und eine größere Runde im Wald (8km) markiert werden. Entlang des Rundwegs sind insgesamt 15 Stationen geplant, die sowohl analog als auch digital zu Themen wie Leben im Wasser, Vögel und Amphibien, Waldverjüngung um den Wald im Klimawandel fit zu machen und die Bedeutung des Pfälzerwalds für das Trinkwasser informieren. Es wird Informationstafeln ebenso geben wie Audiodateien in leichter Sprache, die über QR-Codes und in der SÜW Erlebnis App abrufbar sind. In der App ist auch der Wegverlauf digital enthalten. Dabei sind auch spielerisch gestaltete Erlebnisstationen geplant, damit auch die Zielgruppen Familien mit Kindern und Schulklassen angesprochen werden. Über einen Actionbound wird es auch eine spielerische Herangehensweise geben. Die kleinere Runde ist barrierearm und somit für Kinderwagen geeignet.
Für die Urlaubsregion
Trifelsland, als Teil der als nachhaltiges Reiseziel zertifizierten Region
Deutsche Weinstraße, ist der Klima und Naturerlebnispfad ein weiterer Baustein,
nachhaltigen und naturnahen Tourismus attraktiv zu gestalten und zu fördern.
Außerdem zahlt das Angebot auf die Zielgruppe Familien ein, die bereits mit dem
Wild- und Wanderpark, dem barrierefreien Rundweg in der Markwardanlage, dem
TrifelsErlebnisWeg und dem Keschde-Erlebnisweg angesprochen wird.
Die veranschlagten Gesamtkosten liegen bei 64.878,79 €
brutto. Davon werden 75 % der Kosten über LEADER gefördert. Der Eigenanteil für
die Verbandsgemeinde beträgt somit 16.219,70 € verteilt auf die Jahre 2025 und
2026.
Beschlussvorschlag Ausschuss:
Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt, den Antrag auf
Förderung der Maßnahme über die LAG Pfälzerwald plus zu stellen.
